Backen zur Weihnachtszeit - Mehr als einmal wird der Teig geknetet

Hamburg (gsk) - Weihnachten ohne Plätzchen ist wie Sommer ohne Schwimmbad. In der Vorweihnachtszeit wird geknetet, geformt, in den Ofen geschoben - so lange bis die Lieblingsjeans für magerere Monate in den Schrank verbannt wird. 45% der Deutschen backen in der Adventszeit mehr als einmal. Dies ist das Ergebnis einer von Vonovia beauftragten Emnid-Studie. Für das mit 367.000 Wohnungen zu den führenden deutschen Immobilienkonzernen zählende Unternehmen wurden bundesweit über 1000 Haushalte befragt.

Die Studie zeigt deutliche Unterschiede im Backverhalten der Befragten. Frauen backen mehr als Männer – fast zwanzig Prozentpunkte sind sie ihnen mit 55% zu 34% voraus. Dass Backen eher Frauensache ist, verwundert nicht – wohl aber, dass im Osten mehr Plätzchen gebacken werden als im Westen. Die östlichen Bundesländer liegen insgesamt mit 53% gegenüber den westlichen mit 43% um zehn Prozentpunkte vorn. Weitere regionale Unterschiede fallen zudem auf: Besonders hoch halten die Bremer die Tradition laut der Umfrage. 69% der Befragten gaben an, mehr als einmal zu backen, gefolgt von den Berlinern und Brandenburgern mit 65%. Auch die Thüringer zeigen sich mit 62% backfreudig. Bayern liegt mit 48% im Mittelfeld. Das Schlusslicht bildet das Saarland mit nur 24% der Befragten.

Interessante Ergebnisse lieferte die Studie auch in Hinblick auf das Alter der Befragten: Die mittleren Altersgruppen – die der 40 bis 49 Jährigen (51%) und der 50 bis 59 Jährigen (48%)- zeigten sich als die stärksten Weihnachtsbäcker, während die Gruppe 60+ am wenigsten backt. Gefolgt von den 30 – 39 Jährigen, die möglicherweise in der Rush-Hour des Lebens weniger Muße zum Backen haben. Hier sagen nur 40%, dass sie mehr als einmal backen. Erfreulich ist, dass die Tradition des weihnachtlichen Plätzchenbackens nicht auszusterben scheint: Unter den 14 bis 29 Jährigen gibt es nur 30% Backverweigerer, während 44% mehrmals backen. Möglich, dass sich hier der Trend äußert, das gemeinsame Kochen und Backen mit Freunden zum Event zu machen.

Auch die Haushaltsgröße beeinflusst das Backverhalten: Bei mehr als 4 Personen im Haushalt gaben 58% der Befragten an, mehr als einmal in der Weihnachtszeit zu backen. Bei den Single-Haushalten sind es hingegen 32%. Auch beim Haushaltseinkommen gibt es spannende Unterschiede: Die Gruppe mit einem gehobenen Haushaltseinkommen zwischen 2500 und 3500 Euro erzielt mit 54% den höchsten Wert. Gleichwohl wie stark die Unterschiede erscheinen mögen, die Tradition des Weihnachtsbackens ist lebendig und wird vom Nachwuchs fortgeführt. (Foto: © zoryanchik)

(24.12.2016 - 1742 mal aufgerufen)

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